Die Open Skunkforce wirkt auf manche als ein etwas exzentrischer Verein. Dabei machen wir auch ganz normale Vereinsdinge. Zum Beispiel Vereinsausflüge. Unsere jüngste Tour führte uns zum Röntgenmuseum Remscheid.

Foto: Frank Vincentz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons / Montage: tobe
Der Winter naht, die Grillfeste der OSF werden also weniger – das ist aber kein Grund, das Vereinsleben zu pausieren. Deswegen haben sich voller Vorfreude 15 Stinktiere und Freunde zwischen sieben und 52 JAhren auf dem Parkplatz der Hochschule Bochum getroffen, um die Fahrt nach Remscheid im Privatwagen zu absolvieren*.
Dort angekommen, hat Niko die Bochumer Gruppe in Empfang genommen. Das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep ist eine echte Perle für Technikbegeisterte. Dabei dreht sich hier nicht nur alles um die Entdeckung der Röntgenstrahlen, sondern auch um das spannende Leben von Wilhelm Conrad Röntgen selbst, der nur wenige hunderte Meter von dem Museum in Remscheid-Lennep geboren wurde.
Das Museum, untergebracht in einem wunderschönen altbergischen Patrizierhaus, bietet einen faszinierenden Einblick in die Entwicklung der Röntgentechnologie – von den ersten Experimenten bis hin zu modernen Anwendungen in Medizin und Industrie. Besonders beeindruckend ist die liebevoll gestaltete Dauerausstellung, die nicht nur Physiker begeistert.
Das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep ist eine weltweit bedeutende Einrichtung, die das Leben und Werk von Wilhelm Conrad Röntgen, dem Entdecker der Röntgenstrahlen, würdigt. Auf über 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche erfahren Besucher nicht nur spannende Details zur historischen Entdeckung von 1895, sondern auch zu den vielfältigen Entwicklungen und Anwendungen der Röntgentechnologie in Medizin, Industrie und Wissenschaft. Mit interaktiven Stationen, originalen Exponaten und modernen multimedialen Präsentationen zeigt das Museum anschaulich, wie Röntgenstrahlen die Diagnostik revolutionierten und die moderne Radiologie begründeten. Besonders für Technik- und Wissenschaftsinteressierte bietet das Museum eine faszinierende Reise durch über 100 Jahre Medizingeschichte, ergänzt durch Sonderausstellungen und Vorträge.
Für den Guide Niko war es eine besondere Freude, mehrere Physiker des Lehrstuhls für Hadronenphysik der Ruhr-Universität Bochum, durch die Ausstellung zu führen – Guide und Zuhörer konnten also ein Wissens-Ping-Pong spielen und “ich bin mir sicher, dass auch Niko einiges gelernt hat”, sagt OSF-Vorsitzender Stephan Bökelmann.
Nach der ausführlichen Führung fällt das Fazit rundum positiv aus: “Für Physiker ist das Röntgenmuseum mit seiner liebevoll kuratierten Dauerausstellung auf jeden Fall ein Muss. Aber auch andere Technikinteressierte lernen definitiv Neues.“ Zudem haben die Stinktiere bei ihrem Ausflug ins Bergische ihr Herz an Remscheid-Lennep verloren: Die wunderschönen Schieferhäuser, die das Museum einrahmen, haben den Ausflug in die Tuchmacherstadt zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Wer nach dem Museumsbesuch noch Zeit hat, sollte unbedingt die paar hundert Meter zum Geburtshaus von Wilhelm Conrad Röntgen spazieren, um die historische Altstadt in sich aufzusaugen.
Übrigens: Wer Teil der nerdigen Reisegruppe werden möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied der OSF zu werden oder sich zumindest für den Newsletter zu registrieren, um von der nächsten Einladung zu hören.
* Weitere Vereinsdinge, die wir machen: Berichte so zu schreiben, dass die Lokalredaktion Bochum ihn mit Wonne abdrucken möchte.